Bob Crawford, Leiter der Hundestaffel

Bob Crawford über seine Arbeit als Leiter des Bereichs Hunde.

Nach einer langen und erfolgreichen Karriere bei der Metropolitan Police ist Bob Crawford 2018 zu SafeLane Global gekommen, um den Bereich Hunde zu leiten. Er bringt umfassende Erfahrung mit – etwa als Sicherheitsbeauftragter im Rahmen des Schutzes diplomatischer bzw. königlicher Einrichtungen, in der Terrorismusbekämpfung bis hin zur Ausbildung von Sprengstoffspürhunden.

Am Anfang sah es aus, als würde Bob Crawfords Berufsleben ganz anders verlaufen. Doch nach seiner Ausbildung bei Ford war ihm nach einer abwechslungsreicheren und spannenderen Karriere. 1983 ging Bob Crawford zur Londoner Metropolitan Police und wurde im East End eingesetzt. Dort schloss er sich den Teams an, die für den Schutz diplomatischer und königlicher Einrichtungen verantwortlich waren.

Seine Karriere ging weiter. 1991 wechselte er in den Bereich Terrorismusbekämpfung und wurde landesweit sowohl bei präventiven Suchen als auch bei der Kampfmittelsuche an tatsächlichen Tatorten eingesetzt. 2004 entschied sich Bob Crawford erneut für einen Rollenwechsel. Er blieb der Terrorismusbekämpfung treu, arbeitete nun aber als Hundeführer.

So kam es dazu, dass Bob Crawford nach dem Terroranschlag auf einen Bus am Tavistock Square mit 13 Toten und vielen Verletzten der erste Polizist vor Ort war. Zu diesem Zeitpunkt ging man noch davon aus, dass es einen zweiten Sprengsatz an Bord gäbe. Auch wenn der Kampfmittelräumdienst noch nicht eingetroffen war, braucht es dringen Ersthelfer, die sich um die Verletzten kümmerten.    Bob Crawford und sein Cocker Spaniel Jake zögerten nicht eine Sekunde und betraten, ohne an ihre eigene Sicherheit zu denken, den Bus.

Gemeinsam haben sie den Bus umfassend kontrolliert, bis Bob ihn für die Ersthelfer freigab.  Für den Mut, sich der extremen Hitze und der schrecklichen Situation im Bus auszusetzen, erhielt Jake vier nationale Auszeichnungen – darunter das Georgskreuz für Tiere, die höchste Auszeichnung für Tiere.

Bob Crawfords suchte weiter nach neuen Herausforderungen – etwa die Kampfmittelsuche im maritimen Umfeld – hatte mit den Spürhunden jedoch seine Berufung gefunden. Er steig ein in die Ausbildung von Spürhunden und komplettierte seine 35-jährige Dienstzeit beim renommierten Metropolitan Police Dog Training Establishment.

Nach dieser wirklich beeindruckenden Karriere, bei der Sie sich immer wieder profilieren konnten, wären Sie überall gerne genommen worden. Warum haben Sie sich für SafeLane Global entschieden? 

Nach meinem tatsächlich sehr erfüllenden Berufsleben wollte ich meiner Leidenschaft für die Hundeausbildung gerne noch einmal einen anderen Fokus geben. Genau diese Möglichkeit hat mir SafeLane Global geboten.

Schon jetzt arbeite ich mit etwa 150 Hunden an Projekten in aller Welt. Und SafeLane Global will den Einsatz von Spürhunden noch deutlich ausbauen. Insofern erwarten mich bei SafeLane Global sicher noch ein paar spannende Herausforderungen, um die hohen Erwartungen zu erfüllen, die ich an mich selbst, aber auch an die Hunde stellen, für die ich verantwortlich bin.

Wie war der Einarbeitungsprozess?

Nachdem ich mehr als 35 Jahre für die Regierung tätig war, war ich mir nicht sicher, was man im privaten Sektor von mir erwarten würde. Der Einstieg und die Einarbeitung bei SafeLane Global waren dann aber unglaublich – und haben mich darin bestärkt, dass diese der richtige Platz für mich ist,

Bislang habe ich viel Zeit damit verbracht, jeden einzelnen Mitarbeiter in der Zentrale kennenzulernen und seine jeweilige Rolle zu verstehen. Dabei habe ich den Eindruck gewonnen, dass ich nicht nur sehr willkommen bin, sondern auch so tief eingetaucht bin, dass ich mich jetzt voll auf die Arbeit stürzen und die Koordination aller Hundeaktivitäten anpacken kann.

Als Teil meiner Einarbeitung werde ich jetzt die Verantwortlichen in Projekten überall auf der Welt vor Ort besuchen.

Welche Herausforderungen und Möglichkeiten bieten sich Ihnen denn in Ihrer neuen Rolle?

Mein Job hält zweifellos eine Vielzahl an Herausforderungen für mich bereit – nicht zuletzt auch deshalb, weil in einigen Gegenden, in denen SafeLane Global tätig ist, die Einstellung gegenüber Hunden anders ist, als ich es gewohnt bin.

Ich hoffe, dass ich die Menschen, indem ich auf den höchsten Ausbildungsstandards für unsere Hunde bestehe, überzeugen kann, wie hilfreich Hunde sind, wenn es darum geht, die Sicherheit aller Mitarbeiter in unseren Projekten sicherzustellen.

Worauf freuen Sie sich besonders?

Ganz persönlich kann ich es kaum erwarten, um die Welt zu reisen, mit den Hunden zu arbeiten – und den Kollegen, die meine Leidenschaft für Hunde teilen.

Inwieweit sind das Hundetraining und die Ausbildungsprogramme bei SafeLane Global einzigartig?

Mein Ziel ist es, das alle Hunde eine Betreuung auf dem höchsten Niveau erhalten. Deshalb achte ich auf die strikte Einhaltung der Trainingsprogramme, damit unsere Hunde weiterhin ihren Kollegen voraus sind und Leben retten.

SafeLane Global hat eine optimale Grundlage dafür geschaffen, dass nur exzellent ausgebildete Hunde auf unseren Projekten in aller Welt zum Einsatz kommen. Wir haben dafür ein eigenes Hundeausbildungszentrum in Südafrika eingerichtet. Hier können wir unsere Hunde vor dem Einsatz auf einem durchgängig hohen Niveau trainieren, und zwar umfassender und über das Niveau hinaus, das von unseren Kunden gefordert wird. Und wenn unsere Spürhundestaffeln erst einmal vor Ort sind, gibt es dort ein Team spezieller Hundetrainer, die dafür sorgen, dass die Hunde auch während eines Einsatzes ihre Trainingseinheiten bekommen.

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