Kampfmittelräumung auf Liegenschaften

Projekt: Truppenübungsplatz Altmark, Stendal. Vorhaben: Kampfmittelräumung auf Liegenschaften (ca. 1.100 ha). Auftraggeber: Staatshochbauamt Stendal

Problemstellung:

Der Truppenübungsplatz Altmark wird seit 1935 militärisch genutzt; bis 1945 von der Deutschen Wehrmacht und von 1945 bis 1994 von der Westgruppe der Truppen (WGT) des Warschauer Paktes beübt. Über die verwendeten Munitionsarten konnten daher nur unvollständige Aussagen getroffen werden. Es musste davon ausgegangen werden, dass neben der Munition der Deutschen Wehrmacht auch alle Munitionsarten der Land- und Luftstreitkräfte der WGT sowie unbekannte Versuchs- und Erprobungsmunition aufgefunden werden können. Einen Aussage über besonders belastete Flächen war nur eingeschränkt möglich.

Zielstellung:

Auftragsgemäß waren alle Flächen nach Munition, Munitionsteilen, Blindgängern und allgemeinen Schrott abzusuchen und zu beräumen.

Lösung:

Die belasteten Flächen und Wege wurden systematisch mit Eisendetektoren der Typen Vallon 1302 A 1 und Ferex begangen und abgesucht.

Gefundene und geborgene handhabungssichere Munition bekannter Arten wurde im Zusammenwirken mit dem Kampfmittelräumdienst des Landes Sachsen-Anhalt in Spezialeinrichtungen zerlegt und vernichtet. Unbekannte Munitionsarten bzw. nicht handhabungssichere Munition wurde vor Ort gesprengt.

Die Arbeiten wurden durch eine hohe Anzahl von Spezialisten sichergestellt, die über den Befähigungsschein gem. § 20 Sprenggesetz (SprengG) verfügten.

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