Kampfmittelräumung Sprengplatz

Projekt: Munitionshauptdepot Weichensdorf. Vorhaben: Kampfmittelräumung Sprengplatz. Auftraggeber: Landesbauamt Frankfurt/Oder.

Problemstellung

Der Spreng- und Verbrennungsplatz Weichensdorf wurde während der Nutzung durch die NVA vorrangig  zur Vernichtung unbrauchbarer  Munition  bis zum Kaliber 152mm genutzt. Weiterhin wurde hier Ausbildung im Sprengen durchgeführt. In den Jahren 1989 – 1990 wurden auf dem Sprengplatz größere Menge an Munition vernichtet. Diese Munitionsvernichtungen wurden in den folgenden Jahren durch gewerbliche Firmen (IABG, Rheinmetall) fortgeführt. Dabei wurden vor allem Verbrennungen verschiedener Treibladungen durchgeführt.

Zielstellung

Die gesamte Fläche des Sprengplatzes (140 m x 80 m) ist zu sondieren und von Störkörpern aller Art zu räumen. Die den Sprengplatz umgebenden Erdwälle sind zu sieben und Störkörper bis 3,5 cm abzuscheiden. Alle unter dem Solbereich von 50cm befindlichen Störpunkte sind mit der entsprechenden Technologie (Sondierung, Siebung) zu beräumen.

Lösung    

Die belastete Fläche wurde nach dem traditionellen Suchverfahren sondiert. Die Wälle des Sprengplatzes wurden mit einer Siebanlage mit Magnetabscheider gesiebt und Störkörper bis 3,5 cm abgeschieden, sortiert und der Entsorgung bzw dem StMBD übergeben. Aufgefundene nichthandhabungssichere Munition wurde vor Ort duch den StMBD gesprengt. Die festgestellten Spreng- und Verbrennungstrichter mussten durch die hohe Störpunktdichte ebenfalls mi Hilfe der Siebanlage aufgearbeitet werden. Es wurden ca. 23t Munitionsschrott und 5,3t Munition beräumt.

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