Michael Filips, fachtechnische Aufsichtsperson

Der Räumstellenleiter freut sich über Neugier und Wissensdurst.

Michael Filips ist fachtechnische Aufsichtsperson und Räumstellenleiter. Damit trägt er die Verantwortung für ein ganzes Team. Umso wichtiger ist ihm, dass Wissen und Erfahrung nicht allein bei ihm gebündelt sind.

„Schon aus Gründen des Selbstschutzes sollten alle Beteiligten ein Grundverständnis von der Sache haben und die Unterschiede zwischen den eingesetzten Technologien kennen. Ein Feuerwerker ist schließlich nicht immer dabei“, erklärt er seinen Anspruch.

Michael Filips, fachtechnische Aufsichtsperson

SafeLane trägt Ausbildungskosten

SafeLane Global braucht erstklassig ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und trägt daher auch die Kosten für die erforderlichen Lehrgänge.

Das ist aber nur der eine Teil der Ausbildung, denn die Lehrgänge reichen laut Michael Filips nicht, um das erforderliche Wissen zu vermitteln – zumal sie mitunter eher Werbeveranstaltungen als fachliche Lehrgänge seien.

Auftragstaktik statt Befehlstaktik

Bei SafeLane Global lernen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Job auch durch Orientierung an Vorbildern. „Unsere Sondierer nehmen neue Mitarbeiter an die Hand und zeigen ihnen, wie wir was machen“, erläutert Michael Filips. Das bindet die Kollegen ein und nimmt sie in die Verantwortung.

Jeder soll bei jedem Auftrag wissen, worum es geht und was das Ziel ist. Filips nennt das Auftragstaktik – im Gegensatz zur Befehlstaktik, bei der nur ausgegeben wird, was zu machen ist, ohne dass Sinn und Zweck klar sind.

Niemals mit dem Fragen aufhören

„Wenn alle die Sondierungsarten kennen und sich alle an dem gleichen Standard orientieren, erreichen wir eine durchgängige Qualität. Deshalb müssen wir auch denen, die buddeln, die Techniken vermitteln. Der Sauerstoff reicht dafür auf jeden Fall aus!“ Und nicht nur zum Erklären – auch zum Fragen. Neugierig sein und bleiben – das erwartet der Räumstellenleiter neben der Bereitschaft, sich dreckig zu machen und auch unter unwirtlichen Bedingungen draußen zu arbeiten.

Wer weiter will, kommt bei SafeLane Global auch weiter

„Nehmen Sie unseren Räumhelfer Frank Breitlow. Als gelernter Uhrmacher bringt er technisches Grundverständnis mit. Aber er will weiterkommen. Deshalb löchert er mich mit Fragen und zeigt Biss. Kürzlich hat er beispielsweise aus 40 m² 475 Störkörper rausgeholt. Das ist ein Gepopel ohne Ende. Anschließend hat er noch eine saubere Dokumentation erstellt – eine Top-Vorbereitung für mich.“

Weitere Beispiele sind für ihn zwei türkische Mitarbeiter. Beide würden sich beeindruckend engagieren und immer wieder nachfragen. Michael Filips sieht es so: „Bei SafeLane Global kommt weiter, wer weiterkommen will.“

Auch Quereinsteiger willkommen

Weiter zu wollen, heißt für Michael Filips auch, sich nicht nur im Job, sich auch durch Selbststudium außerhalb der Arbeitszeit weiterzubilden.

Deshalb haben auch Quereinsteiger gute Chancen bei SafeLane – wie der ehemalige Bankangestellte, der sich erfolgreich in die Kampfmittelräumung eingearbeitet hat.

Auch Kritik immer auf Augenhöhe

Zur Ausbildung gehören auch Kritik – und Kritikfähigkeit. Hält sich ein Mitarbeiter nicht an die bei SafeLane Global übliche Vorgehensweise, sieht Michael Filips nicht darüber hinweg. Wichtig ist ihm aber immer konstruktive Kritik auf Augenhöhe.

„Der Mitarbeiter darf sich nach Kritik nicht schlecht fühlen, sonst stellt er sich schnell quer. Er muss verstehen, dass er nicht doof ist, sondern den Arbeitsschritt nur falsch gelernt hat.

Wenn mir ein Mitarbeiter sagt, etwas gehe nicht, wie wir es wollen, dann muss ich eben selbst den Spaten in die Hand nehmen und ihm zeigen, dass es geht – und wie es geht!“

Alles im Miteinander

Für den Erfolg des Teams muss es nicht nur fachlich, sondern auch menschlich stimmen. „Bei uns wirft jeder täglich zwei Euro in eine Sammelbox. Von diesem Geld kaufe ich Kartoffeln und Nackensteaks. Die kommen dann bei Gelegenheit nach Feierabend auf den Grill“, so Michael Filips.

Wie gut die Arbeitsatmosphäre in seinem Team ist, lässt sich am Räumhelfer Wallo Fink ablesen. Der ist eigentlich schon in Rente, doch erst kürzlich überraschte er seine Ex-Kollegen zum Mittag mit einer heißen Suppe. Oder er tauchte zum Geburtstag eines Kollegen in der Faschingszeit mit Blindenbinde, dicker Brille und Kirschtorte auf. Die Torte wurde gern genommen, die in der Kampfmittelräumung riskante Sehschwäche war zum Glück nur Verkleidung …

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