Entmunitionierung Kroatien

Projekt: Kroatien, Eisenbahnlinie Novska-Sunja. Vorhaben: Entmunitionierung von Streckenabschnitten.

Auftraggeber: Kroatisches Innenministerium.

Problemstellung:

Die Eisenbahnlinie Novska- Sunja befindet sich unmittelbar im Bereich der Grenze zu Bosnien und Herzegowina und wurde deshalb durch das Kroatische Innenministerium als besonders kampfmittelbelastet eingeschätzt.  Über die zu erwartenden Munitionsarten konnten nur unvollständige Aussagen getroffen werden. Durch das CROMAC wurden Kartenmaterial und Verlegepläne von Minenfeldern zur Verfügung gestellt. Eine Aussage über besonders belastete Flächen war nur eingeschränkt möglich. Es musste davon ausgegangen werden, dass neben den vermuteten Minentypen (das Gros aus Ex-Jugoslawien)  auch alle Munitionsarten der Land- und Luftstreitkräfte der WGT sowie unbekannte Ersatzmunition aufgefunden werden können.

Zielstellung:

Auftragsgemäß waren alle Flächen nach Minen, Fundmunition, Munitionsteilen, Blindgängern und allgemeinen Schrott abzusuchen und zu beräumen. Weiterhin musste das gesamte Areal von Bewuchs befreit werden.

Lösung:

Die belasteten Flächen wurden systematisch mit Minensuchhunden,  Eisendetektoren der Typen Vallon 1640 und Minensuchnadeln begangen und abgesucht. Der Freischnitt erfolgte mit Technik der Fa. Hydrema Weimar.

Gefundene und geborgene handhabungssichere Munition bekannter Arten wurde im Zusammenwirken mit dem Innenministerium des Landes abtransportiert und vernichtet. Unbekannte Munitionsarten bzw. nicht handhabungssichere Munition wurde vor Ort gesprengt.

Die Arbeiten wurden durch eine hohe Anzahl von deutschen und russischen Spezialisten sichergestellt, die über den Befähigungsschein gem. § 20 Sprenggesetz (SprengG) und/bzw. über internationale Erfahrungen bei der Minenräumung verfügten.

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